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Über uns

Seit mehr als 60 Jahre Keramikherstellung in Rahling

Mit dem klassischen Porzellan-Filtern und -Kannen begann die Geschichte der bekannten Friesland Porzellanfabrik.

Die Wurzeln reichen zurück in das Jahr 1953, als Melitta-Inhaber Horst Bentz die "Porzellanfabrik Friesland" gründete. Bereits 1908 experimentierte seine Mutter, die Dresdnerin Melitta Bentz, mit Löschpapier und einem Messingtopf, dessen Boden sie mit Nägeln durchlöcherte, um kaffeesatzfreien Kaffee zuzubereiten. Der Melitta-Kaffeefilter war geboren, wurde patentiert und ging in Serie.

Ein Jahr nach der Gründung waren bereits über 1.300 Mitarbeiter in der Produktion von Kaffeefiltern, Kaffeekannen, Großfiltern für die Gastronomie und Filterpapier beschäftigt.

Es war die Zeit des Wirtschaftswunders, die Nachfrage nach Konsumgütern war enorm groß. Viele Menschen sind mit Geschirren von Melitta groß geworden. Bekannte Formen-Namen wie Stockholm "Kobaltblau", Hamburg "Blumenspiel", Verona "Kobaltgold" oder Kopenhagen "Roter Mohn" standen damals für höchsten Kaffeegenuss. Der Original-Melitta Kaffeefilter sowie die Kannen dieser Zeit sind noch heute bei Friesland Porzellan erhältlich.

Arbeitsplätze für Frauen

Der Aufschwung des Werkes war nur durch geschulte Fachkräfte zu realisieren, die zum großen Teil im Werk selbst ausgebildet wurden. Als "Frolüüd-Tichelee", also Frauen-Ziegelei wurde die Porzellanfabrik Friesland im Volksmund bezeichnet, da immer mehr Frauen aus dem Bezirk Varel und der Friesischen Wehde dort eine Arbeitsstelle fanden.

Die 70er Jahre

Die mit der Ölkrise von 1973 einhergehende Rezession betraf auch die porzellanherstellende Industrie. Hinzu kam der Anstieg von Importware aus dem Ausland. Die Firma Melitta reagierte auf die Verkaufsrückgänge, indem sie zunächst offensiver für ihre Produkte im Keramikbereich wirbt. Mit Liselotte Pulver und ihrem Mann Helmut Schmid konnte Melitta zwei bekannte Schauspieler für die Werbung gewinnen.

1982 erfolgte die Umstellung von der Marke Melitta (im Bereich Porzellan und Steingut) auf die Marke Friesland Porzellan. Damit eröffneten sich mehr Chancen auf die veränderten Bedingungen der Marktes zu reagieren.

1992 erfolgte schließlich die endgültige Loslösung von Melitta.

Seit 2005 ist das Unternehmen im Familienbesitz der Familie Apken.

Made in Germany wird bei Friesland nach wie vor groß geschrieben. Die ca. 70 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Werk fertigen bis heute mit viel Geschick Friesland Produkte aus Porzellan und Steingut unter einem Dach, was übrigens einmalig in Deutschland ist.

Wir empfehlen den Interessierten, sich den text- und bildreichen Ausstellungskatalog über Melitta und Friesland Porzellan anzuschaffen. Oder besuchen Sie eine der Werksführungen.

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